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GILDEMEISTER verkaufen 26.05.2009
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die GILDEMEISTER-Aktie (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) von "halten" auf "verkaufen" herab.
GILDEMEISTER - gegründet im Jahre 1870 - sei in der Dreh- und Frästechnologie tätig und gehöre mit einem Umsatz von 1,9 Mrd. EUR im Geschäftsjahr 2008 zu den Weltmarktführern im Bereich zerspanende Werkzeugmaschinen. Neben den Technologien "Drehen" und "Fräsen" biete der Konzern auch die modernen Zukunftstechnologien "Lasern" und "Ultrasonic" sowie umfassende Dienstleistungen an. Der Werkzeugmaschinenbereich habe im Jahr 2008 61% der konzernweiten Umsätze generiert. Die Produktpalette von GILDEMEISTER umfasse sowohl einfache Standardmaschinen, die in großen Stückzahlen auf dem Weltmarkt verkauft würden, als auch High-Tech-Maschinen für hochkomplexe Fertigungsaufgaben. Das Dienstleistungsgeschäft habe einen Umsatzanteil von 38% erreicht.
Da der Werkzeugmaschinenbau traditionell zu den spätzyklischen Branchen zähle, bekomme GILDEMEISTER das volle Ausmaß der Wirtschaftskrise erst jetzt zu spüren - dafür mit aller Härte. Am klarsten werde dies mit Blick auf den Auftragseingang, der weitere Kapazitätsanpassungen im Jahresverlauf wahrscheinlich mache. Zudem dürfte sich der Sektor erst spät nach einer etwaigen konjunkturellen Belebung wieder erholen. Vor diesem Hintergrund seien sowohl die kurz- als auch die mittelfristigen Perspektiven deutlich eingetrübt.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die GILDEMEISTER-Aktie daher von "halten" auf "verkaufen" zurück. (Analyse vom 26.05.2009) (26.05.2009/ac/a/d)
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